Schon als ich 14 Jahre alt war habe ich über Yoga‑Asanas zur Körperarbeit gefunden. Die Praxis wurde früh zu einem sicheren Ort für mich – frei von Leistungsdruck und ein Ankommen im eigenen Körper.
Im Alter von 15 Jahren zog ich alleine von Deutschland in die USA, um den Rest meiner Schulzeit an einer internationalen Schule zu absolvieren. Yoga wurde dort mein täglicher Anker und stärkte die tägliche Verbindung zu mir selbst. Parallel begann mein Interesse an Buddhismus, Bewusstsein, und der Frage, wie Körper und Psyche zusammenwirken.
Also absolvierte ich mein Studium in Psychologie. Sowohl die körperorientierte Perspektive als auch die psychologische Perspektive ergänzen sich wunderbar miteinander. Der Körper fungiert oft als Träger unbewusster Botschaften und kann traumatische Erfahrungen speichern – ein Gedanke, der schon wegweisend von z.B. Wilhelm Reich ("Körperpanzer") aufgegriffen und historisch geprägt wurde, und welcher auch in der modernen psychologischen Praxis weiterhin relevant ist und untersucht wird (z. B. Bessel van der Kolk, Stephen Porges, Antonio Damásio).
Nach meinem Psychologiestudium reiste ich 2016 mit einem Rucksack nach Indien, absolvierte dort meine erste Yogaausbildung. Seitdem durfte ich über 500 Ausbildungsstunden in Hatha, Vinyasa, Ashtanga und Yin Yoga genießen, während ich sowohl in Person als auch online mittlerweile über 9 wunderbare Jahre Unterrichtserfahrung gesammelt habe. Ergänzend folgten Ausbildungen in Shiatsu und verschiedenen Massagestilen.
Heute verbinde ich achtsamkeitsbasiertes Yoga, Meditation, Körperarbeit und meine psychologische Perspektive, um Menschen zu helfen, ihr Nervensystem sanft zu regulieren und wieder innere Stabilität zu finden. Mein Unterricht legt den Fokus auf feine Körperwahrnehmung, Sicherheit und Selbsterfahrung statt auf Leistung.
Aktuell arbeite ich außerdem an meiner Promotion im Fach Psychologie.
Seit 2017 lebe ich in Berlin.